Schufa und Facebook: Tut uns leid, sie haben die falschen Freunde
7 Jun
Die Schufa war schon immer dafür gut, Menschen in Kategorien zu unterteilen. Das ist ihr Job. Wohnt man in der falschen Straße? Selbst schuld, man muss ja nicht neben Mietprellern wohnen. So wird man schnell selbst von der Schiha zur potentiellen Gefahr für die Wirtschaft erklärt.
Doch nun lotet die Schufa aus, ob sie nicht noch weiter gehen kann, und auch soziale Netzwerke auswerten kann. Wer sind die eigenen Freunde? Was schreibt man dort?
Ist man dann schon nicht mehr als Kunde interessant, wenn Freunde von einem unzuverlässig sind? Na besten Dank. Muss ich mich von Freunden trennen nur weil die Schufa es sonst abstraft?! Die Vorstellung ist, tut mir leid das so formulieren zu müssen, absolut zum Kotzen!
Es ist unwahrscheinlich, das die Schufa damit rechtlich überhaupt durchkommen würde, abgesehen davon ob Facebook und co. es ihnen überhaupt erlauben würden. Alleine das die Schufa darüber nachdenkt, zeigt in welcher Geisteshaltung man dort lebt. Als einfach widerlich, und abstoßend empfinde ich was dort durchdacht wird.
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